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ReelySolutions
Rechtliches

Kampagnenbedingungen

Was gilt, wenn du bei ReelySolutions eine Kampagne oder eine Song-Promotion buchst: Zahlung, Laufzeit, Gebühr, Aufstocken, Restbudget, Vorschläge von uns, deine Pflichten als Auftraggeber und dein Kundenprofil.

Stand: 30.09.2026
Auf dieser Seite, 17 Abschnitte
  1. 1. Geltung
  2. 2. Was wir leisten
  3. 2a. Song-Promotion
  4. 3. Buchung und Vertragsschluss
  5. 3a. Vorschläge von uns
  6. 4. Preis und Gebühr
  7. 5. Zahlung
  8. 6. Laufzeit
  9. 7. Aufstocken
  10. 8. Ende und Restbudget
  11. 9. Keine Zusage von Reichweite
  12. 10. Material, Rechte und Inhalte
  13. 11. Clips melden
  14. 11a. Dein Kundenprofil und die Anzeige auf unserer Website
  15. 12. Stopp durch uns
  16. 13. Haftung
  17. 14. Schlussbestimmungen

Kurz gesagt. Du zahlst vorab per Überweisung. Die Kampagne startet, wenn das Geld da ist und wir sie geprüft haben. Sie läuft die gebuchte Zeit, du kannst aufstocken, aber nicht kürzen oder stoppen. Unsere Gebühr steckt im Budget und wird nicht erstattet. Was die Clipper nicht verbraucht haben, bekommst du zurück oder setzt es weiter ein. Views garantieren wir nicht.

1. Geltung

Diese Bedingungen gelten für jede Kampagne, die du über reelysolutions.com buchst, als Clipping-Kampagne oder als Song-Promotion. Sie ergänzen die Nutzungsbedingungen. Wo beide etwas Unterschiedliches sagen, gehen für Kampagnen diese Bedingungen vor. Für Shortform-Content, also fertig geschnittene Clips von uns, gilt das Angebot, das wir dir schicken.

Aufträge buchst du mit einem Kundenkonto. Es ist vom Konto eines Clippers getrennt: Mit einem Kundenkonto reichst du keine Clips ein und bekommst keine Auszahlungen (Nutzungsbedingungen, Abschnitt 2).

Kampagnen buchen können nur Unternehmer im Sinne von § 14 BGB. Dazu zählen auch Streamer und Creator, die mit ihren Inhalten Geld verdienen. Mit der Buchung bestätigst du, dass du als Unternehmer handelst. Ein Widerrufsrecht für Verbraucher besteht deshalb nicht.

2. Was wir leisten

Wir führen deine Kampagne im eigenen Namen durch. Das heißt:

Zwischen dir und den Clippern entsteht kein Vertrag. Du bezahlst nur uns.

2a. Song-Promotion

Bei einer Song-Promotion verwenden die Clipper deinen Song in ihren Clips. Du gibst an: Titel, Künstler, einen Link zum Song (TikTok-Sound, Spotify, YouTube oder Apple Music), welches Material die Clipper zeigen und Hinweise dazu. Abgerechnet wird wie bei jeder Kampagne: nach gültigen Aufrufen und dem CPM, höchstens bis zum Clipper-Anteil deines Budgets. Für Material gibt es drei Wege:

Wählst du „frei“ oder „beides“, entscheiden die Clipper im Rahmen deiner Hinweise und unserer Regeln selbst, welche Bilder sie zu deinem Song zeigen. Bestimmte Bilder oder einen bestimmten Stil können wir dann nicht zusagen. Wir prüfen jeden Clip vor der Annahme. Clips mit Material, an dem der Clipper keine Rechte hat, nehmen wir nicht an. Fällt es später auf, nehmen wir den Clip aus der Kampagne und bezahlen ihn nicht aus deinem Budget.

Wer wofür einsteht. Du versicherst, dass du alle Rechte am Song hast, die nötig sind, damit die Clipper ihn in Clips auf den Plattformen der Kampagne verwenden dürfen, auch als Werbung, soweit nötig auch die Rechte von Mitwirkenden, Label und Verlag. Für das eigene Material der Clipper stehen die Clipper uns gegenüber ein, nicht du.

3. Buchung und Vertragsschluss

Du legst die Kampagne im Kundenbereich an oder übernimmst einen Vorschlag unseres Teams. Mit dem Klick auf „Verbindlich buchen“ gibst du ein verbindliches Angebot ab. Die Rechnung bekommst du sofort, damit du ohne Wartezeit zahlen kannst.

Parallel prüfen wir die Kampagne: ob das Produkt legal ist, ob du die Rechte am Material hast, ob die Aussagen nicht irreführen und ob die Anforderungen machbar sind. Das Ziel ist eine Entscheidung innerhalb von 24 Stunden. Vorschläge unseres Teams sind bereits geprüft.

Der Vertrag kommt mit unserer Freigabe zustande. Lehnen wir die Kampagne ab, sagen wir dir warum und erstatten den vollen gezahlten Betrag, Gebühr eingeschlossen.

3a. Vorschläge von uns

Unser Team kann dir Vorschläge schicken: für eine Clipping-Kampagne, eine Song-Promotion oder Shortform-Content. Du findest sie im Kundenbereich unter „Vorschläge“, dazu bekommst du eine Nachricht im Kundenbereich und eine Mail. Einen Vorschlag sieht nur das Kundenkonto, dem wir ihn geschickt haben.

Ein Vorschlag ist unverbindlich und kostet nichts. Du kannst ihn annehmen, vorher die Werte bearbeiten oder ihn ablehnen, auf Wunsch mit einem Grund. Nimmst du einen Vorschlag für eine Kampagne oder Song-Promotion an, buchst du damit verbindlich wie mit „Verbindlich buchen“ (Abschnitt 3), mit den Werten, die dann im Vorschlag stehen. Bei Shortform-Content wird aus dem Vorschlag eine Anfrage, und wir schicken dir ein Angebot.

4. Preis und Gebühr

Du zahlst ein Budget. Darin steckt unsere Gebühr, der Rest ist der Clipper-Anteil, aus dem die Clipper bezahlt werden. Es kommt nichts oben drauf.

BudgetGebühr
bis 1.000 €20 %
über 1.000 € bis 15.000 €15 %, mindestens 200 €
über 15.000 €10 %, mindestens 2.250 €

Beispiel: Bei einem Budget von 5.000 € beträgt die Gebühr 750 €, der Clipper-Anteil 4.250 €. Das Mindestbudget liegt bei 250 €. Maßgeblich ist die Staffel, die beim Buchen im Kundenbereich angezeigt wird.

Die Gebühr deckt Prüfung, Zählung, Abrechnung und Auszahlung. Alle Kosten für Zahlungen und Auszahlungen tragen wir aus der Gebühr. Die Clipper bekommen genau das, was ihnen nach CPM und Aufrufen zusteht.

Solange wir die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG anwenden, weisen wir keine Umsatzsteuer aus. Fällt sie weg, sagen wir dir das vor der nächsten Buchung.

5. Zahlung

Gezahlt wird vorab per Überweisung auf das Konto, das auf der Rechnung steht, mit der Rechnungsnummer als Verwendungszweck. Andere Zahlungswege gibt es derzeit nicht.

Geht die Zahlung nicht innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ein, dürfen wir die Buchung verwerfen und die Rechnung stornieren.

6. Laufzeit

Du wählst eine Laufzeit von 7, 14, 30, 60 oder 90 Tagen. Die Kampagne startet, sobald beides vorliegt: dein Geld ist bei uns eingegangen und wir haben sie freigegeben. Beide Haken siehst du im Kundenbereich. Ab dem Start läuft die volle Laufzeit.

Die Laufzeit steht fest. Während sie läuft, kannst du die Kampagne weder stoppen noch kürzen. Der Grund: Clipper arbeiten im Vertrauen auf das veröffentlichte Budget. Sie schneiden, veröffentlichen und warten auf ihre Aufrufe, und diese Arbeit muss bezahlt werden können. Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

7. Aufstocken

Während der Laufzeit kannst du das Budget erhöhen. Die Gebühr richtet sich dann nach dem neuen Gesamtbudget, die Aufstockung kostet nur die Differenz. Dafür bekommst du eine eigene Rechnung. Die Aufstockung wirkt erst, wenn das Geld eingegangen ist. Danach steht sie als eigener Posten in deiner Kampagne, und die Clipper werden informiert.

8. Ende und Restbudget

Nach dem Ende prüfen wir die letzten Clips und stellen die Aufrufe fest. Du bekommst einen Abschlussbericht. Was vom Clipper-Anteil nicht verbraucht wurde, ist dein Restbudget. Du entscheidest:

Die Gebühr ist mit dem Zahlungseingang verdient und wird nicht erstattet. Ausnahmen: wir lehnen die Kampagne ab (Abschnitt 3), oder wir können sie aus eigenem Verschulden nicht durchführen. Dann erstatten wir alles, Gebühr eingeschlossen.

9. Keine Zusage von Reichweite

Wir schulden die Durchführung der Kampagne, keine bestimmte Zahl an Aufrufen, Clips oder Verkäufen. Angaben zu erwarteten Aufrufen sind Schätzungen aus Budget und CPM. Bezahlt werden nur Aufrufe, die wirklich entstanden sind und die die Plattform ausweist. Aufrufe, die erkennbar manipuliert sind, zählen nicht und werden nicht aus deinem Budget bezahlt.

10. Material, Rechte und Inhalte

Du versicherst, dass du alle Rechte an dem Material hast, das du für die Kampagne bereitstellst, auch an Musik, Marken und Personen, die darin vorkommen. Du räumst uns und den von uns beauftragten Clippern das Recht ein, das Material zu schneiden, zu bearbeiten und die entstandenen Clips auf den in der Kampagne genannten Plattformen zu veröffentlichen. Clips, die während der Laufzeit veröffentlicht wurden, dürfen danach online bleiben.

Du sorgst dafür, dass das beworbene Produkt legal ist und deine Vorgaben keine irreführenden Aussagen verlangen. Jeder Clip wird als Anzeige gekennzeichnet, mit „Anzeige“ als erstem Wort der Beschreibung (weiter erlaubt: „Werbung“). Vorgaben, die diese Kennzeichnung verhindern oder verstecken sollen, sind unzulässig.

Verletzt dein Material oder deine Vorgabe schuldhaft Rechte Dritter, stellst du uns und die Clipper von den daraus entstehenden Ansprüchen frei, einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung.

11. Clips melden

Siehst du einen Clip, der deinen Vorgaben widerspricht, meldest du ihn im Kundenbereich. Wir prüfen die Meldung. Ist sie berechtigt, wird der Clip nicht aus deinem Budget bezahlt.

11a. Dein Kundenprofil und die Anzeige auf unserer Website

Im Kundenbereich kannst du unter „Profil“ ein Unternehmensprofil für dich oder deine Firma anlegen: Profilname, Anzeigename, Profilbild, Banner, Profiltext, Links zu deinen Kanälen und ein Block zu deiner Firma mit Name, Branche, Website und Beschreibung. Das ist freiwillig und kostet nichts. Ein Kundenkonto hat nur dieses Profil, kein Profil als Clipper. Sobald die Community geöffnet ist und du einen Profilnamen hast, ist das Profil öffentlich. Es zeigt dann deinen Firmenblock und deine öffentlichen Kampagnen mit Name, Bild, Stand und Plattformen, nie Beträge. Du kannst es jederzeit auf privat stellen. Was wir dabei verarbeiten, steht in der Datenschutzerklärung.

Du sorgst dafür, dass deine Angaben stimmen, dass du Namen, Logos und Bilder im Profil verwenden darfst und dass die Website und die Links zu dir gehören. Für das Profil gelten außerdem die Community-Regeln, vor allem Regel 7 (keine Identitätstäuschung) und Regel 8 (Links nur zu eigenen Kanälen). Du räumst uns das einfache, unentgeltliche Recht ein, die Inhalte deines Profils in der Community zu zeigen, solange du sie dort stehen lässt.

Dein Profilname. Jeden Profilnamen gibt es bei uns nur einmal, für Clipper und Kunden zusammen. Ist der Name deiner Firma oder Marke schon vergeben, kannst du ihn im Profil mit „Beanspruchen“ für dich anfragen. Dabei öffnet sich ein Ticket, in dem du uns zeigst, dass der Name dir zusteht, etwa mit einer eingetragenen Marke oder der Firma im Register. Wie wir entscheiden, steht in Abschnitt 3 der Nutzungsbedingungen. Umgekehrt gilt dasselbe: Trägt dein Profil einen Namen, an dem ein anderer das bessere Recht hat, kann er ihn beanspruchen.

Auf unserer Website und in Suchmaschinen. Mit dem Schalter „Auf der ReelySolutions-Website zeigen“ entscheidest du, ob wir dich in einer Liste unserer Kunden auf reelysolutions.com zeigen, mit Profilnamen, Namen und Profilbild, etwa deinem Logo. Mit dem Schalter „In Suchmaschinen finden“ entscheidest du, ob Suchmaschinen wie Google dein öffentliches Profil aufnehmen dürfen. Bei Kundenkonten, die ab dem 29.09.2026 angelegt werden, sind beide Schalter von Anfang an eingeschaltet, damit man dich als Unternehmen findet. Du kannst jeden jederzeit ausschalten, schon bei der Einrichtung. Bei älteren Kundenkonten bleibt es bei deiner bisherigen Einstellung. Unser Team schaltet die Schalter nie für dich ein, höchstens aus.

Solange der Schalter für die Website an ist, räumst du uns das einfache, unentgeltliche Recht ein, Namen und Profilbild dort zu zeigen. Schaltest du ihn aus oder stellst du dein Profil auf privat, nehmen wir dich aus der Liste. Schaltest du Suchmaschinen aus, bitten wir sie mit einer Markierung im Profil, es nicht mehr zu zeigen. Wie schnell sie das umsetzen, liegt bei ihnen. Einen Anspruch darauf, auf unserer Website zu stehen, gibt es nicht. Beträge, Ergebnisse und Einzelheiten deiner Kampagnen zeigen wir in dieser Liste nicht.

Was unser Team am Profil ändert. Verstößt ein Profil gegen ein Gesetz, die Community-Regeln oder diese Bedingungen, können wir einzelne Angaben ändern oder entfernen, Profilbild und Banner entfernen oder das Profil zurücksetzen. Bittest du uns darum, zum Beispiel in einem Ticket, passen wir dein Profil auch für dich an. Über jede Änderung bekommst du im Kundenbereich eine Nachricht. Bei einer Maßnahme wegen eines Verstoßes gelten Begründung und Einspruch wie in Regel 9 der Community-Regeln. Unser Team kann deinem Profil außerdem Abzeichen geben oder abnehmen, etwa den Haken „Verifiziert“.

Strikes und Sperren. Die Regeln zu Strikes und Sperren gelten auch für Kundenkonten (Nutzungsbedingungen, Abschnitt 7).

12. Stopp durch uns

Stellt sich heraus, dass die Kampagne gegen Gesetze verstößt oder dass du die Rechte am Material nicht hattest, dürfen wir sie sofort beenden. Bereits angenommene Clips werden bezahlt, der restliche Clipper-Anteil geht an dich zurück, die Gebühr bleibt bei uns.

13. Haftung

Wir haften unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haften wir nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, und der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, höchstens auf das Budget der betroffenen Kampagne. Für Ausfälle der Plattformen (TikTok, Discord, Zahlungsdienste) sind wir nicht verantwortlich. Können wir wegen eines solchen Ausfalls keine Aufrufe zählen, verlängern wir die Kampagne entsprechend.

14. Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht. Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, unser Sitz. Erklärungen zur Kampagne sind in Textform wirksam, zum Beispiel per Mail oder im Kundenbereich. Ist eine Bestimmung unwirksam, bleibt der Rest wirksam.

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